Wo
ist das Kreisbahngebäude?
Auf dem Gelände des Gymnasiums
Ulricianum Aurich an der von Iheringstraße (Bundesstraße 72
Richtung Emden), also mitten in Aurich. Sie wissen gar nicht, wo das
alles ist? |hier
werden Sie informiert|
Sie
kennen das Ulricianum? Dann sollten Sie sich einfach vom Parkplatz
her nähern und sehen die vielen Gebäude des Ulricianums vor sich |den
will ich sehen|. Schon haben Sie das Gebäude gefunden - nun
müssen Sie nur noch in den ersten Stock gehen, und zwar durch die
rechte Tür. Es sei denn, Sie möchten noch einen Kaffee trinken,
dann bitte in die linke Tür in die Cafeteria!
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Der
Ursprung: Bahnhofsgebäude der Kreisbahn Leer - Aurich - Wittmund
1898:
„Das Empfangsgebäude sollte quer zu den Gleisen errichtet und die
Zufahrtsstraße teils auf Eisenbahngrund, teils auf dem Gelände der
Kgl. Präparandenanstalt (Gymnasium) angelegt werden“
25. 9. 1900: "Am
Dienstag, 25. 9. 1900 fand schließlich die Abnahmefahrt für die
Reststrecke statt. Nach Besichtigung der Bahnhofsanlagen in Aurich
durch die Fahrtteilnehmer fuhr der Zug um 10.10 Uhr in Aurich ab.
1911: Fahrtzeit Aurich - Leer:
2 Stunden und 5 Minuten; Aurich - Wittmund: 1 Stunde und 15 Minuten.
1956: Einstellung des
Personenverkehrs, 1969: Einstellung des Güterverkehrs und
Abbau der Gleisanlagen
n
| Bilderbogen
und mehr Informationen zur Geschichte des Kreisbahngebäudes: http://www.ulricianum-aurich.de/rcc/kreisalt1.htm|
|
PowerPoint-Vortrag
zur Geschichte des Kreisbahngebäudes|
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Regionales
Computer Centrum (RCC)

Im
erbarmungswürdigen Zustand von 1999/2000
1986 wurden Teile des Gebäudes, das
bis dahin Verwaltungsgebäude der Kreisbahn Aurich (Busgesellschaft)
war, dem Gymnasium Ulricianum zur Nutzung übereignet: auf Mietbasis
durch den Landkreis Aurich. Im ersten Stock entstand das Regionale
Computer Centrum (RCC), in dem Kurse für Lehrkräfte im Rahmen der
iuk-Bildung stattfanden, Dieses Wortungeheuer steht für
informations- und kommunikationstechnologische Bildung. Lehrkräfte
lernten hier allerlei, zunächst an Victor-Rechnern mit zwei
Laufwerken für 3 1/2-Zoll-Disketten, dann steigerte sich langsam
die Ausstattung bis zu sagenumwobenen 286ern im Jahre 1996/97.
Nachdem sich die Bezirksregierung aus
der Trägerschaft des RCC zurückzog, wurde dieses regional
übernommen: Gymnasium Ulricianum, das Europahaus
Aurich und das Regionale
Pädagogische Zentrum der Ostfriesischen Landschaft übernahmen
das RCC, das mit 12 Pentium-100-Rechnern neu ausgestattet wurde,
für die nächsten drei Jahre. Nun waren es regionale
Lehrerfortbildungskurse, die hier stattfanden, aber zum Beispiel
auch zwei Sommerkurse mit 20 schwedischen DeutschlehrerInnen, die u.
a. ein Web-Projekt
über Aurich erstellten.
Während der Jahre 1986 - 2000 fanden
im RCC nicht nur viele Fortbildungskurse für Lehrkräfte statt,
sondern die Räumlichkeiten wurden immer auch von
Schülergruppen benutzt, um anders zu arbeiten: Eher
projektorientiert, fast ohne Zeitdruck und immer mit interessanten
Tätigkeiten: Sei es, um Webprojekte im Englisch-,
Deutsch-
oder Bio-Unterricht
zu erstellen, Wettbewerbsbeiträge
anzufertigen - oder ganz einfach eine englischsprachige
Tageszeitung.
Im Juli 2000 wurde das RCC
geschlossen, denn das Gebäude sollte komplett renoviert werden.
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Historisch
orientierte
Renovierung
Im Juli 2000 begann der Landkreis
Aurich, der das Gebäude von der Kreisbahn Aurich gekauft hatte, mit
der Renovierung des Kreisbahngebäudes: Renovierung? Ein historisch
orientierter Rückbau in den Ursprungszustand von 1899/1900 war
angestrebt. Das RCC -im ersten Stock des Gebäudes- war nahezu
komplett ausgeräumt und die Gelegenheit war günstig: Da im unteren
Bereich auch die Decken erneuert werden mussten, sollten gleich
Leitungen für die Vernetzung der neuen Computer in der 1. Etage
verlegt werden - aber wo die Computer oder das Geld dafür herkommen
sollten, war noch nicht so ganz klar.
Renovierungsbeginn:
Juli 2000
Allgemeines
Bedauern gilt nur dem Balkon, der vom Seminarraum des RCC aus
immer sehr nett war, zumal bei gutem Wetter. Da er aber erst in
den 20er Jahren angebaut wurde, muss er dem strengen historischen
Blick weichen.
Juli 2000 - noch mit Balkon
"Das Äußere soll in einigen Monaten so aussehen wie vor hundert Jahren: Gauben werden
wiederhergestellt, ebenso die Turmbekrönung. Erker und Dachspitzen aus Zinkblech. Die
unansehnliche Schiefereindeckung wird erneuert. Die Graffiti-Bemalung soll wieder deutlicher zum
Vorschein kommen, die Wände werden in Ocker gestrichen, wie es schon 1899 geschah, und die
Fenster renoviert. Ein zugemauerter Fensterbogen, der noch schwach erkennbar ist, wird geöffnet.
Doppelfenster dienen der Energie-Einsparung. Und schließlich verschwindet ein kleiner Anbau an
der linken Seitenfront, der in den fünfziger Jahren errichtet wurde.
800.000 Mark investiert der Kreis, um das Denkmal wieder in altem Glanz erstahlen zu
lassen. Bis zum Ende der Herbstferien, also im Oktober, dürfte alles fertig sein."
aus: Ostfriesische Nachrichten 22./23. Juli 2000
Im Dezember 2000 zeichnet sich nach
dem Abbau des Gerüstes ab, dass das Ulricianum ein wunderschönes
Gebäude erhalten hat, auch wenn die Farbgebung nicht bei allen auf
Begeisterung stößt.
In der unteren Etage entstehen
Räumlichkeiten für eine Cafeteria und am 21. Februar 2001 wird das
Gebäude offiziell eingeweiht und die Cafeteria ihrer Bestimmung
übergeben.
| Einweihung
des Kreisbahngebäudes am 21. 2. 2001: Rede des Schulleiters mit
vielen Bildern & Links|
| Offizielle
Einweihung der Cafeteria und die Gäste|
| Bilderbogen:
Kreisbahngebäude|
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B@hnanum
21. September 2000:
Anfang 2001 wird das MultiMediaCenter@Ulricianum (MMC) im Kreisbahngebäude
eingeweiht werden. Im ehemaligen RCC wird ein völlig neues Raum- und
Lerngefühl entstehen. Statt der Reihenanordnung der Tische aus den Zeiten des frontalen Informatikunterrichts
werden drei sechseckige Lerninseln kooperatives Arbeiten ermöglichen - und das mit
state-of-the-art Technik.
An den drei Lerninseln werden 15 neue Computer und ein schneller Laserdrucker sowie zwei
Scanner installiert. Die Rechner sind natürlich untereinander vernetzt und haben alle einen
Internetzugang. Vier der Rechner sollen mit 21" Monitoren ausgerüstet werden, um die
Lay-Out Arbeit für die Ulricianum Times und das Jahrbuch professioneller gestalten zu
können.
Zur Zeit werden die Finanzierungsmöglichkeiten für die Ausstattung sondiert. Eine große
Hoffnung schien zunächst die niedersächsische Initiative n21 zu sein. Allerdings ist dort außer
wenigen Informationen noch nichts Konkretes über Ausstattungsmöglichkeiten bekannt
und wohl auch vor Mitte 2001 nicht mit konkreten Unterstützungen zu rechnen. Also wird das
Ulricianum versuchen, in ostfriesischer Selbsthilfe das
MultiMediaCenter@Ulricianum zu finanzieren.
Und so wird's aussehen, wenn man den Raum betritt:

Dank für
Berechnung und Zeichnung an den Architekten Herrn Ulpts
Und dann kam doch
Hoffnung auf, denn im Dezember 2000 wurde das Ulricianum vom
Kultusministerium gefragt, ob Interesse an der Einrichtung eines
Fortbildungszentrums für Lehrkräfte im Rahmen der Intel-Initiative
Lehren für die Zukunft und n-21 bestehe - die Antwort war
klar!
Intel®
Lehren für die Zukunft: Intel, Fujitsu Siemens Computers und
Siemens Business Services statten gemeinsam 16 regionale
Trainingszentren aus
Das von Intel
aufgelegte Programm zur Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für
das Computer- und Internet-Zeitalter wird von großer Resonanz aus
allen Bundesländern getragen.
In jedem Bundesland
wird ein Zentrum für die Internet- und Multimedia- Fortbildung
von Lehrerinnen und Lehrern eröffnet. Die Planungen sehen vor,
die Zentren in die bestehende Fortbildungs-Infrastruktur der Länder
einzugliedern. Standorte sind entweder zentrale
Fortbildungs-Einrichtungen, regionale Zentren (Medieninstitute)
oder Schulen. Für Schulen bietet sich die zusätzliche Möglichkeit,
diese Einrichtungen auch für den eigenen Unterricht zu nutzen.
- Um eine zeitgemäße
Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten
bestehen für die Multimedia PCs und Notebooks
Mindestanforderungen. Die je 20 PCs oder 15 Notebooks werden
mit Server, Beamer und Drucker geliefert.
Zunächst hieß es, wir
würden einen Laptop-Satz erhalten, kurz darauf: 20 Rechner von
Siemens! Was lange währte, wurde endlich gut, auch wenn wir kaum
noch warten konnten, weil wir natürlich den Newspaper Day am 15.
März 2001 gerne schon in den neuen Räumen durchführen wollten.
Daraus wurde aber nichts, denn:
22. 1. 2001: Die Elektriker
waren noch im MMC, wie es noch immer als Arbeitstitel hieß: http://www.ulricianum-aurich.de/news/mmc_23_01_01.htm
24. 1. 2001: Farbenproben im
MMC - lieber grün oder gelb oder wie oder was? http://www.ulricianum-aurich.de/news/mmc24_01_01.htm
12. 2. 2001: Möblierungsgedanken,
zumindest wegen der Tischkonstruktion noch vorläufig, die soll
nämlich extra angefertig werden (und ist es im Dezember 2001 immer
noch nicht): http://www.ulricianum-aurich.de/news/mmc_moebel.htm
31. 3. 2001: Namensvorschläge
gesucht - irgendwie gelb und Bahn(-hofsgebäude) und Surfen: http://www.ulricianum-aurich.de/news/banana.htm
4. Mai 2001: Der Name
wird langsam klarer und einiges andere auch - aber die Rechner sind
immer noch nicht da: http://www.ulricianum-aurich.de/news/banana2.htm
8. Mai 2001:
Interne Einweihung und Namensgebung der b@hnane: http://www.ulricianum-aurich.de/news/banaint.htm

Und nun arbeiten wir
auch schon ganz normal mit Schülergruppen drin, klasse! Geht auch
ohne die eigentlich geplanten Tischkonstruktionen mit im hinteren
Teil versenkten Bildschirmen und Rechnern unter den Tischen ganz
gut.

Und dann ist es endlich
soweit: Die offizielle Einweihung steht an, Termin: 20. September
2001! | und hier geht's weiter mit der
Einweihung|
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